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Leitfaden zum Ablauf der Verweigerung

Zeitablauf:

  1. Sie bekommen einen Musterungsbescheid. Das heißt, Sie werden einen Termin beim Kreiswehrersatzamt bekommen, an dem festgestellt werden soll, ob Sie für den Wehr oder Zivildienst geeignet sind. Gibt es Bedenken seitens der untersuchenden Ärzte, bekommen Sie einen "Laufplan" bei welchen Ärzten Sie einen Zusatzuntersuchung machen müssen. TIPP!!! Machen Sie die Termine zügig, denn bis die Ergebnisse beim Kreiswehrersatzamt in einen Musterungsbescheid umgesetzt sind vergehen ca. 2 Monate. Erkundigen Sie sich ruhig zwischendurch nach dem Stand der Dinge.(Tel. 0221-714352)


  2. Haben Sie den Musterungsbescheid in der Hand, und er weist Sie als" tauglich" aus, ja dann sollten Sie bereits Ihre Verweigerung in der Schublade liegen haben . TIP !!! Unterliegen Sie nicht der Vorstellung, dass die Verweigerung reine Formsache ist. Viele Verweigerer haben schon dumm geguckt ,als nach 4 Wochen der komplette Antrag zurück kam, mit dem Hinweis die Begründung doch etwas gehaltvoller zu gestalten.


  3. Die Bearbeitungszeit der Verweigerung dauert in der Regel ca.2 Monate. Wenn Sie im August den Dienst in Peru anfangen wollen, dann ist es sinnvoll die Verweigerung direkt nach der Musterung konsequent durch zu ziehen. Ohne die bestehende Annerkennung können Sie keinen " Anderen Dienst " beginnen, und die Verträge mit Gecotec und Sone Viso sind ungültig



Was muss bei der Verweigerung eingereicht werden

Wenn Sie den Musterungsbescheid haben müssen Sie folgende Unterlagen fertig haben:

  1. Polizeiliches Führungszeugnis Beantragung beim Einwohnermeldeamt. Das dauert ca. 3 - 4 Wochen und kostet Gebühren, in Köln z.B .13 EURO.


  2. Ausführlicher Lebenslauf. Versuchen Sie es erst gar nicht mit einem tabellarischen Lebenslauf, er kommt zurück. Außerdem brauchen Sie den auch für die Bewerbung bei Gecotec.


  3. Die Begründung: Tipps für eine erfolgreiche Begründung stehen im Internet. Hilfreich ist auch das Stöbern in anerkannten Begründungen von Freunden und Bekannten. Ausschlaggebend ist aber immer noch Ihre ganz persönliche Einstellung und die damit verbundenen Erfahrungen. Zeigen Sie die Begründung, bevor Sie diese abschicken, Ihren Eltern oder Freunden. Oft erkennen Außenstehende eventuelle Wiedersprüche besser als Sie selbst.


  4. Wohin damit?
    Das alles schicken Sie mit einem kurzen Anschreiben, in dem die Personenkennziffer stehen muss, besser per Einschreiben, an:

    An das
    Kreiswehrersatzamt
    Postfach 510730
    50943 Köln
    Tel   0221/93710
    Fax.:  0221/93714431



Viel Erfolg beim Kampf durch die Formalien.

Anne Peter, Gecotec e.V.



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